Aussicht geniessen

Artenschutz an der Müritz

Lübzer und das Müritzeum feiern die Rückkehr der Störe

Sauberes, klares Wasser ist die Lebensgrundlage für viele Tiere und zugleich eine wichtige Ressource für die Herstellung des fein-herben Lübzers. Deshalb engagiert sich Lübzer immer wieder für den Naturschutz.

Amerikanischer Atlantischer Stoer

Seit September 2015 arbeitet Lübzer mit dem Informations- und Naturerlebniszentrum Müritzeum in Waren zusammen, welches sich für die Wiederansiedelung des Störs einsetzt. Mit bis zu sechs Metern Länge und rund 400 kg Gewicht ist der Stör der größte Fisch Deutschlands. Doch beide ehemals hier heimischen Arten – der Europäische Atlantische und der Amerikanische Atlantische Stör – sind vom Aussterben bedroht und aus den deutschen Gewässern schon längere Zeit verschwunden. Doch nun haben drei Jungtiere des Europäischen Atlantischen Störs ihren Weg zurück in das Mündungsbecken der Aquarienlandschaft des Müritzeums gefunden. Aufgezogen wurden die Tiere vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin und werden nun dauerhaft in der Aquarienlandschaft an der Müritz zu sehen sein. „Wir freuen uns, dass gleich drei Störe den Weg zurück an die Müritz gefunden haben. Als Brauerei sind wir ebenso wie die Störe auf eines angewiesen: sauberes Wasser. Deshalb unterstützt Lübzer das Müritzeum und die Störe, denn diese sind von hier – genauso wie unser Bier“, sagt Willi Horn, Geschäftsführer der Mecklenburgischen Brauerei Lübz. Bis 2017 machen sich Lübzer und das Müritzeum gemeinsam für die vom Aussterben bedrohten Fische stark.

Luebzer Scheckuebergabe

Zeitgleich mit der Ankunft der neuen Aquariumsbewohner im Müritzeum startete auch die Wanderausstellung „Die Rückkehr der Störe“. Diese informiert die Besucher bis Mitte November 2015 über die Projekte zur Wiederansiedlung der beiden ehemals heimischen Arten. Schritt für Schritt wird vorgestellt, welche Ziele die Projekte haben, wie sie durchgeführt werden und welche Probleme sie bergen. Kurzfilme, originalgetreue Exponate sowie zahlreiche Bilder und Illustrationen geben den Besuchern einen Eindruck von der Bedeutung der Störe in der Geschichte und erklären, wie es zu dem rasanten Niedergang der Arten kommen konnte. Alle Informationen zum Müritzeum finden Sie unter: www.mueritzeum.de.

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